Allgemein

Mittlerweile geht es mir wieder gut. Bis auf leichte Kopfschmerzen und leichten Schwindel hin und wieder haben sich alle Absetzsymptome gelegt.
Frühwarnzeichen haben sich keine eingestellt und daher bin ich zur Zeit ganz gut drauf – will heißen, bin ausgeglichen und motivierter als sonst. Ich bin froh, dass vor allem die Reizbarkeit wieder weg ist – besonders wegen meiner Kiddies.

Ich mache mir zur Zeit Gedanken darüber, ob meine Erkrankung wirklich nicht heilbar ist. Ich möchte das nicht wirklich akzeptieren, vor allem wenn es mir gerade gut geht. Da denke ich mir, es würde einer Genesung ja nichts im Wege stehen. Aber ich muss gestehen, ich bin auch sehr ungeduldig. So ein Prozess dauert sicher Jahre und ist ohne entsprechende Begleitung vielleicht nicht möglich. Aber kann man es von vornherein einfach ausschließen; so ganz ohne Hoffnung vermitteln?! Die Ärzte wissen ja selber nicht wie die Krankheit entsteht – sie kennen nur Symptome. Wir wissen auch noch kaum wie das Gehirn funktioniert!
Ich will einfach glauben, dass alles möglich sein kann. So ein Fünkchen Hoffnung muss es doch einfach geben…
Ich habe in meinem Leben schon sehr viel reflektiert über alles mögliche, was ich erlebt habe, ertragen habe, nicht gelernt habe,… und darüber, was es mit mir gemacht hat. Und die Psychose ist für mich eine Ausgleichsreaktion, wie Tagträumen – nur weniger steuerbar durch mich selber und natürlich viel extremer als normales Tagträumen. Aber ich denke, das hat es einfach gebraucht in meiner damaligen Situation vor der ersten Episode. Nun wird es langsam an der Zeit, ohne diesen Ausgleich auszukommen. Ich kann es kaum erwarten, bis mir die zeitlichen Verhältnisse es erlauben Psychotherapie zu machen.
Jetzt mag einer sagen: dafür muss einfach Zeit sein! Für mich geht aber erst mal die Versorgung meiner Kinder vor. Und so muss es warten, bis der Kleine nächstes Jahr in den Kindergarten kommt. Der Vorteil ist, bis dahin sehe ich, mit wie viel Medikation ich stabil bleiben kann und auch wirklich stabil in so eine Therapie hineinkommen kann.
Soviel zu meinem jetzigen Befinden!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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