Gedanken und Berichte

Etwas für mich tun!

Ich kann mich mal wieder nicht entscheiden bzw. aufraffen! Ich möchte in der Fastenzeit auf Zucker verzichten. Jetzt stellt sich mir die Frage in welchem Ausmaß. Bloß Süßigkeiten oder doch generell auch Weißmehlprodukte und Kohlenhydrate überhaupt reduzieren? Ein bisschen oder ganz oder gar nicht, hmm.

Ich möchte damit den Einstieg in eine für mich bessere Ernährung schaffen. Zur Zeit geht es mir körperlich nicht so gut. Ich habe wieder mehr Schmerzen, Nebel im Kopf, Steifigkeit, Müdigkeit usw. Für mich scheint es klar zu sein, um was es sich handelt. Zu meinem derzeitigen Hausarzt möchte ich damit nicht gehen. Der schiebt alles auf die Psyche und mein Übergewicht. Da fühle ich mich nicht ernst genommen. Mir einen neuen Arzt zu suchen, kriege ich gerade nicht auf die Reihe. Beim einzigen Allgemeinarzt der für mich in Frage kommt,  arbeitet meine Schwägerin – und die muss nun wirklich nicht alles über mich wissen!

Wenn’s das ist, was ich meine, hilft ja auch nix Schulmedizinisches. Das Kind hätte halt einen Namen… Worauf ich hinaus will – mit der richtigen Ernährung ließe sich einiges machen, meiner Meinung nach. Und das wäre was, wofür ich die Verantwortung übernehmen kann.

Generell finde ich, ist es mit einer schweren psychischen Erkrankung nicht leicht, bei jeglichen Ärzten ernst genommen zu werden. Entweder ist die Erkrankung als solche, oder sind die Medikamente dagegen der angebliche Grund für etwaige Symptome die man sonst noch hat. Ist man außerdem noch übergewichtig hat man sowieso schon versch…. Dennoch muss ich auch im medizinischen Bereich ein paar Dinge für mich angehen. Da komm ich nicht drum rum.

Aber wie so oft sind die Probleme und Problemchen der anderen Familienmitglieder mindestens genauso wichtig und werden vorher angegangen. Mein Mann mit der Wespengiftallergie, meine Tochter mit dem Übertritt in die 5. Schulstufe und mein Sohn mit der Suche nach einer für ihn passenden Schule. Alles nicht so einfach für mich und mit einigen Terminen verbunden. Dazu kommen die täglichen Herausforderungen den Distanzunterricht betreffend – was mich auch anstrengt. Und ein Soziales Leben gibt es trotz Corona ja doch auch noch.

Ich finde es schwierig mich selber als Priorität an die erste Stelle zu positionieren. Ich bin schon froh, wenn ich es schaffe in der Familie etwas ICH-ZEIT durchzusetzen oder mich auch mal abzugrenzen und NEIN zu sagen. Ich arbeite dran.🙂 Was mich dabei aber nervt, ist ständig das Gefühl zu haben, ich müsste mich erklären und rechtfertigen. Und manchmal macht mein Mann einen Wettbewerb daraus, wer von uns beiden der Kränkere ist. Da steig ich dann aus. Ja, er hat auch seine  Beschwerden, aber das ist mir dann doch zu unreif! Er hat dieses Verhalten von seiner Familie so mitbekommen,  dessen bin ich mir bewusst – trotzdem ist es mir zu blöd.

Es gibt ja den Spruch, dass es den anderen in meiner Umgebung nur so gut gehen kann, wie mir selber. Ich möchte mir das öfter bewusst machen und daran arbeiten „egoistisch “ zu sein!

2 Kommentare zu „Etwas für mich tun!

  1. Hi schönes neues Jahr erstmal. Ich habe wegen einer Darmgeschichte nun auch meine Ernährung umgestellt bzw. bin dabei. Süßigkeiten die ich viel zu gerne konsumiert habe lasse ich weg seit einem Monat und ich habe 5kg alleine dadurch abgenommen. Das macht schon eine Menge aus. Es gibt gute Videos u.a. auch von den Ernährungsdocs auf youtube zum Thema Darm und Ernährung.
    Hoffe das es dir bald besser geht. LgBernadette

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    1. Danke für deine Anteilnahme. Auch ich wünsche dir, dass es mit der Ernährungsänderung gut klappt und alles abheilt. Hut ab davor, dass du mit dem Thema Darm so offen umgehst!
      Liebe Grüße Katharina

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