Gedanken und Berichte

Update

Ein kleines Update von mir. Die Ernährungsumstellung läuft! Ich bin nur nicht mehr ganz so streng mit einer bestimmten Kohlenhydratgrenze, da ich einfach zu gerne auch mal ein Stück Obst essen, und das sonst nicht drinnen wäre. Psychisch fühle ich mich momentan ausgeglichen und auch zunehmend belastbarer. Auch physisch bin ich aktiver und irgendwie stärker geworden. Zumindest bei meiner Arbeit schaffe ich mehr und schneller als bisher.
Nebeneffekt ist – mein Mann kriegt das sehr wohl mit und beginnt wieder mich ein wenig zu überfordern. Da bin ich wieder mal am Grenzen setzen üben. Aber das ist ja nix neues. Wenn mein Umfeld nur genauso schnell merken würde, wenn es mir mal nicht so gut geht…

Ein Ereignis in der Bekanntschaft hat mich zum Nachdenken gebracht – was meine Prioritäten sind, im Alltag und überhaupt. Meine Kinder sind einfach da an Nummer zwei zumindest – an Nummer eins versuche ich mich und mein Wohlbefinden zu stellen, damit es wenn es mir gut geht, es auch meinen Lieben gut geht. Da kämpfe ich auch jeden Tag dafür, dass wir unseren Kindern jeden Tag eine kleine Freude bereiten können oder sie fördern wo es machbar ist. Das ist oft gar nicht so einfach. Es erfordert einiges an Logistik und Zeitmanagement um alles unter einen Hut zu bekommen – aber es geht.
Es ist auch emotional nicht immer leicht für mich, weil ich mit meinen Kindern stark mitfühle, wenn sie sich frustriert oder überfordert fühlen. Manchmal bin ich auch ein bisschen hilflos. Dazu muss ich sagen, dass mein Sohn eine starke Sprachentwicklungsstörung hat und auch meine Tochter in diesem Bereich ein paar Defizite hat. Und so wirkt sich das auf viele Bereiche in ihrem Leben aus und das bereitet mir schon manchmal einiges an Zukunftssorgen für die beiden. Auf meiner Seite gehören da auch Selbstzweifel dazu und Bedenken auch genug mit ihnen zu tun bzw. zu üben.
Der Bereich was Schule, Kindergarten und Förderung angeht, hängt halt auch ganz allein an mir. Mein Mann bringt sich da nicht so sehr ein; klar er arbeitet auch sehr viel und hat kaum freie Zeit dafür – aber manchmal würde ich mir da schon mehr Unterstützung von ihm wünschen und wenn es nur moralisch wäre.

Oft kommen mir auch Gedanken, was wäre, wenn ich ausfallen würde. Aus welchen Gründen auch immer. Es gibt bei uns da kein adäquates Auffangnetz, dass für meine Kinder alles so weiterlaufen könnte, wie es halt gebraucht werden würde. Darum auch mein ständiges Bestreben meinen Gesundheitszustand soweit wie möglich zu verbessern, bzw. zu erhalten. Ich glaube, dass ist meine größte Motivation dran zu bleiben, und auch immer wieder mal was neues auszuprobieren. Ich will und muss die Grenzen, die mir meine Erkrankung setzt einfach immer mehr ausdehnen und vielleicht auch sprengen, um ein normales Leben mit all seinen Herausforderungen führen zu können. Und momentan habe ich auch das Gefühl, diesem Ziel wieder ein Stück näher gekommen zu sein!

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