Allgemein

Ein Lebenszeichen

Ups, jetzt hab ich schon länger nicht mehr geschrieben. Nicht weil ich es schleifen lassen wollte, sondern weil es kaum was krankheitsbezogenes neues zu schreiben gab.
Gibt es auch jetzt nicht, aber ich will wieder einmal ein Lebenszeichen von mir geben.

Ich bin nach wie vor zufrieden mit meinem Krankheitszustand – klar, besser könnte es immer sein, aber ich will da mal am Boden der Tatsachen bleiben und nicht in die Wolken greifen. Dann wäre meine Zufriedenheit nämlich gleich mal dahin. Und das will ich auf keinen Fall!
Ich über mich weiter darin mich abzugrenzen und auch NEIN zu sagen, wenn es mir zuviel werden könnte. Andererseits versuche ich auch aktiv an meinen näheren sozialen Umfeld teilzuhaben. Da wären die Treffen mit Mama eines Freundes meines Sohnes, Aktivitäten organisiert durch den Elternbeirat der Klasse meiner Tochter, Kindergartenveranstaltungen, Straßenfest unseres Weilers, u.ä.
Ich merke einfach, dass es mich immer weniger Überwindung kostet aktiv teilzunehmen und mich auch an den Gesprächen zu beteiligen – manchmal bin ich aber auch nur ruhig und still – aber ich bin da! Vor eineinhalb Jahren wäre das noch undenkbar für mich gewesen.

Telefonieren mag ich immer noch nicht, aber heute in Zeiten von Email und Whatsapp ist das eigentlich auch kein Problem mehr.

Ach ja, einen bedrückenden Todesfall gab es auch in der Nachbarschaft. Mich hat dieser sehr geschockt und betroffen gemacht. Aber ich komme gut damit klar – im Gegensatz zum letzten plötzlichen Tod eines Nachbarn, der mich voll runtergezogen hat.
Vielleicht hilft auch das, wie sich die betroffenen Angehörigen verhalten und geben…

Um mich zu erden bin ich wieder am handarbeiten. Ich mag das wirklich sehr – ich bin sinnvoll beschäftigt, es übersteigt nicht meine Leistungsfähigkeit und es entsteht was Schönes dabei. Auch wenn es ein teures Hobby ist, wie ich finde.

Die Kontrolle beim Psychodoc verlief gut. Wir bleiben bei der Medikation wie sie ist; womit ich voll einverstanden bin. Bis zum nächsten Reduzierungsversuch lasse ich mir bestimmt noch Zeit. Meine Blutwerte sind Top und die Nebenwirkungen im Rahmen.

Ich esse nach wie vor immer noch zu viel – somit nehme ich auch wieder stetig zu; meine selbstgesetzte Obergrenze von 105 habe ich aber noch nicht erreicht. Immerhin…
Vor der letzten Diät habe ich bei 110 die Reißleine gezogen. Diesmal muss ich es anders hinkriegen. Diät ist einfach nichts für mich wegen der Psyche. Ich wiederhole mich da, aber ich möchte einfach nicht wieder reinfallen und die ganzen Vorsätze, keine Diät mehr zu machen, über Bord werfen.
Plan 1 wäre ja mal mehr zu trinken – und zwar Wasser und das immer bevor ich zum Essen greife. Nicht um den Hunger zu unterdrücken, denn meistens esse ich ohne Hunger; sondern um den Bauch voll zu haben. Mal schauen wie und vor allem wie lange das funktioniert.

Mal sehen, wann ich wieder etwas berichten mag!

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