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Es läuft

Zur Zeit fühl ich mich echt gut!

So hab ich das schon seit längerer Zeit nicht mehr empfunden. Und ich trau mich es auch mal zuzulassen und auszusprechen. Bisher war es ja immer so, dass darauf ein Tief gefolgt ist, aber ich denke diesmal ist es anders.

Die Reduzierung vom Citalopram hat keinerlei negative Auswirkungen, im Gegenteil, ich fühl mich fitter und munterer und auch etwas unbedarfter.
Ich mach mir weniger den Kopf über ungelegte Eier oder das Verhalten anderer – ich schau mehr auf mich und meine Familie.
Angstzustände oder Panik war bis jetzt auch nicht! Hauptsächlich deswegen begann ich dieses Medikament ja einzunehmen – in Verbindung mit depressiven Verstimmungen natürlich. Also ich würd den Versuch ja wagen es ganz abzusetzen. Mal schauen, was der Doc Ende des Monats dazu meint. Ich bin ja immer noch durch das Quetiapin „geschützt“ – wie es so schön heißt.

Manchmal denk ich ja, diese Krankheit sei ein einziger Stillstand und nix tut sich. Aber das stimmt nicht. Es kann besser werden – in Minischritten, aber es geht vorwärts insgesamt. Kleine Rückschläge gehören halt dazu, und das will ich auch so sehen. Der Gedanke persönlichen Versagens hat mich weitgehend verlassen…

Ob ich an eine Gesundung glaube, weiß ich nicht. Vielleicht drückt es der Spruch eines Exarbeitskollegens richtig aus. Gesund kannst du werden, geheilt ist dann noch mal eine andere Hausnummer. Aber mit dem Gefühl gesund zu sein wäre ich schon völlig zufrieden! Keine Symptome zu haben wäre schon mal was. Apropos – ich habe schon länger keine Hallus mehr gehabt! Die letzten Angstzustände sind auch schon ein Weilchen her. Nicht dass ich sie vermissen würde!

 

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3 Kommentare zu „Es läuft

  1. Schön, dass es dir erstmal besser geht!

    Von einer Gesundung bin ich selbst auch noch weit entfernt. Ganz „gesund“ werde ich wohl auch nie mehr, ich muss es irgendwo als Teil von mir akzeptieren.

    Immer Schritt für Schritt. Genesung und Erholung brauchen nunmal Zeit.

    Gruß

    Tanne

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    1. Ja es war schon schwer für mich die Krankheit als solches zu akzeptieren. Aber erst seit ich das tu geht es aufwärts. Ich kann an den krankheitsbedingten Schwächen arbeiten und ganz langsam tut sich was in Richtung Symptomreduzierung und die Krankheit ist nicht mehr sooo im Vordergrund.
      Über die Zeit ist es doch um einiges besser geworden.
      Ich wünsch dir viel Geduld und Kraft für deinen Weg!

      GLG
      Katharina

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