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Mediänderung

Vorgestern hatte ich wieder mal einen Psychtermin. Ist eigentlich gut verlaufen, nur wegen meiner Resthalluzinationen und meiner Müdigkeit, will mein Psychiater meine Medikamentendosierungen etwas ändern. Abilify auf 15mg rauf und Quetiapin auf 200mg ret. runter.
Ich bemerke die Nebenwirkungen vom Abilify schon nach der ersten Einnahme. Meine Muskeln sind verspannt, ich war etwas zittrig und unruhig, ich hab Kopfweh, ein flaues Gefühl im Magen, hatte in der Früh leichte Sehschwierigkeiten und war insgesamt langsamer in meinem Tun als sonst. Auch die Müdigkeit, die ich sonst tagsüber hatte, hat sich anders angefühlt. Irgendwie bleierner. Ich warte jetzt mal zwei – drei Wochen ab, wie sich alles entwickelt. Ansonsten würde ich lieber bei der alten Dosis bleiben.
Abends gings ja auch dann ein wenig besser – wir sind dann nach der Stallarbeit sogar mit den Kindern noch auf den Rummel zum Karussell fahren und Zuckerwatte essen.

Wenn ich so zurück denke, habe ich nach meiner ersten Psychose in so seinem Zustand 100% gearbeitet. Wie ich das geschafft habe ist mir heute völlig schleierhaft. Aber damals war die Angst vor irgendjemanden abhängig zu sein wohl größer, als das Leiden unter den Nebenwirkungen der Antipsychotika.

Heute hat mein Mann mir das erste Mal gesagt, er sei stolz auf mich, wie ich alles so diszipliniert hinkriege mit meinen Medikamenten. Tut gut mal sowas zu hören!

 

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