Gedanken und Berichte

Aufschieberitis

Vielleicht kennt das jemand anderer auch so wie ich.

Es gibt bei mir ein zwei Sachen, die schiebe ich seit Jahren vor mich her. Ich kriege es nicht auf die Reihe sie anzugehen und zu erledigen. Dabei habe ich keine Ahnung davon, warum das so ist. Irgendwie hab ich da eine innere Blockade, die ich nicht überwinden kann.
Ich schäme mich dafür ein wenig und weiß aber nicht wie ich das ändern soll. Ohne Nachdenken Tun und Machen krieg ich nicht auf die Reihe.
Die eine Sache könnte gut und gerne meine Mutter für mich übernehmen. Sie will doch ständig helfen; aber da streikt sie plötzlich, weil ihr zu auf wendig an Zeit oder was weiß ich ist. Ich bin ihr ein wenig böse deswegen, aber ich kann es auch nicht erzwingen.
Die zweite Sache muss ich selber erledigen und ich habe mit diesen Monat als Deadline gesetzt. Immerhin habe ich mir die notwendigen Telefonnummern herausgesucht. Jetzt sollte ich mich nur nicht genieren zum Telefonhörer zu greifen.

Telefonieren an sich ist schon eine Herausforderung für mich. Ich habe ständig die Befürchtung ich könnte stören oder auf dringlich sein mit meinen Anliegen. Dabei währe es so wichtig die bestehenden sozialen Beziehungen zu pflegen. Aber so suche ich immer nach Ausreden und schiebe alles hinaus, bis es nicht mehr geht. Ich verbaue mir da selber Chancen… Jetzt wo ich das niederschreibe, wird mir erst bewusst, dass es mir schlecht geht damit – dass ich am liebsten heulen würde. Es liegt wohl an mir, das zu ändern und mich zu überwinden.

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