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Herbstblues oder Depression?

Seit drei Tagen sind meine Stimmung und mein Antrieb auf dem Weg nach unten.
Die ständige körperliche Nähe zu den Kindern, der Lärmpegel, die vollen Tage und das ständig jemand was von mir will – mein Mann eingeschlossen – es ist mir zur Zeit zu viel. Ich bin besonders am Abend echt down (auch Tränen fließen) und bring tagsüber kaum was fertig. Die Sehnsucht nach einer Haushaltshilfe steigt an solchen Tagen, aber umsonst werde ich kaum eine bekommen.
Meinem Mann habe ich mitgeteilt, dass es mir zur Zeit nicht so gut geht. Er hat es zur Kenntnis genommen, und das war es dann auch schon. Er will sowas einfach nicht hören bzw. weiß er dann nicht wie er darauf reagieren soll. Er weicht dann sofort auf ein anderes Thema aus oder er meint er müsse extra witzig sein und mich necken. Dabei streut er so meist nur Salz in meine Wunden. Ich hasse es wenn er das macht, aber in seiner Familie wurde schon immer so mit Krankheiten umgegangen – ignorieren, ausweichen und keinesfalls darüber reden. Ich liebe meinen Mann, aber in dieser Hinsicht ist er leider nicht zu gebrauchen.
Das wichtigste aber ist, im Notfall kümmert er sich super um die Kinder und weiß was mit mir zu tun ist und kümmert und sorgt sich um mich. Nur wäre es halt schön, wenn ich auch vorher schon Beistand von ihm hätte. Da könnte glaube ich einiges verhindert werden bzw. würde nicht die ganze Verantwortung an mir hängen. Immer schaffe es ich nämlich nicht diese voll zu tragen, besonders dann nicht, wenn ich schon leichte Frühsymptome habe.

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