Allgemein

Ich bin jetzt offiziell zu 50 Grad schwerbehindert. Im Alltag ändert sich dadurch nicht viel, weil ich ja zu Hause bin und dort mitarbeite. Aber irgendwie nimmt es mir etwas Druck weg, ständig über meinen Leistungshorizont gehen zu sollen / zu müssen. Und es entspricht meinem Gefühl zu meiner Krankheit. Sie engt mich ein und behindert mich. Vielleicht können jetzt auch meine Familienmitglieder besser erkennen, dass ich nicht voll leistungsfähig bin!

Meine Mutter ist zu Besuch. Sie ist mir praktisch eine große Hilfe. Und insgesamt ist es besser mit ihr geworden. Dennoch schleichen sich immer wieder Äußerungen von ihr ein, die mir zusetzten. Auch wenn ich das gar nicht will, dass mir manches nahe geht – ich kann noch immer nicht alles abblocken.

Mein Mann arbeitet zur Zeit sehr viel, und möchte seine Projekte auch durchziehen. Das ist ein wenig anstrengend für mich, weil er sich kaum Zeit für was anderes nimmt.
Der Kleine weint ständig, wenn ich außer Sichtweite bin und akzeptiert die Oma nicht wirklich. So kann ich meinem Mann nicht mehr helfen als normal. Aber meine Kinder gehen immer vor, wenn es notwendig ist.

Ich überlege mir gerade unsere Hühner abzuschaffen – damit gingen dann aber auch zwei bis drei Kontakte zu den Nachbarn verloren, die bei uns Eier geholt haben. Ich muss das echt gut überlegen. Mein Sozialleben ist eh schon sehr eingeschränkt…

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