Gedanken und Berichte

Wie gut tut es…

…in themenbezogen Foren und in Blogs unterwegs zu sein?!

Ich habe nach Foren und Blogs gesucht, weil ich mich in meinem Leben so wie es ist, sehr einsam mit meiner Erkrankung gefühlt habe. Ich wollte mich unbedingt besser informieren und interessierte mich sehr für Erfahrungsberichte. Erfahrungsberichte deshalb, weil sonstige Informationen doch sehr allgemein und theoretisch angeboten werden. Interessant ist doch nur, welche Probleme im alltäglichen Leben da sind, und wie ich versuchen kann diese zu bewältigen.

Die Foren sind sehr unterschiedlich vom Aufbau her, aber vor allem gibt es riesige Unterschiede im Umgang miteinander. Deswegen habe ich das posten in einem Forum sein lassen, weil ständig persönliche Angriffe und auch Denunzierungen an der Tagesordnung waren. Der zweite Grund war, das störende Mitglieder nicht ausgeschlossen wurden, sondern immer wieder Zugang zum Forum fanden. So geht die geschützte und gemeinschaftliche Atmosphäre verloren.
Ein anderes Forum tut mir sehr gut! Es findet konstruktiver Austausch statt und die Forengemeinde nimmt Rücksicht aufeinander. Ich fühle mich nicht mehr allein und der Austausch von Erfahrungen lehrt einen über den eigenen Tellerrand zu schauen und zu erkennen, was bei einem selber doch ganz gut läuft. Die eigenen Probleme relativieren sich bei mir dann doch des Öfteren. Posts, die mich weniger interessieren kann ich leicht überspringen, andere sind mit „Trigger“ gekennzeichnet und ich kann mich bewusst darauf einlassen oder auch nicht.

Bei den Blogs ist das eine andere Sache. Ich habe kaum deutschsprachige gefunden und mein Englisch ist nicht so prickelnd gut. Die Blogs die ich gefunden habe, waren mir teilweise zu psychotisch, teilweise nach fünf Posts schon wieder aufgegeben oder sprachlich zu kompliziert geschrieben. Darauf auch mein Entschluss selber zu bloggen.
Wie im Journal angedeutet, kann es auch gefährlich werden wirklich alles zu lesen. Die Triggergefahr ist doch recht hoch. Diese ist nicht nur im Text vorhanden, sondern auch in plötzlichen Abbrüchen des Blogverlaufes. Ich kann es mir nicht verkneifen Einträge nicht zu lesen, wenn mich ein Blog interessiert, und so lese ich auch Inhalte, die ich gar nicht wissen will. Das hat dann durchaus auch negative Auswirkungen auf mich.

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