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…übers Schreiben

Ich finde es ja echt interessant was und wie andere in ihren Blogs schreiben – auch aufs Thema der Krankheit bezogen. Entweder ich denke mir: „Hm, ok – nicht unbedingt sehr lesbar.“ oder “ WOW, so möchte ich auch schreiben können, so intellektuell und intelligent“. Überhaupt hab ich da schon meine Zweifel, ob das was ich hier publik mache auch „gescheit“ genug ist. Interessiert es – kann man meine Texte gut lesen und verstehen, sind sie nachvollziehbar, nützt es irgendjemandem außer mir selber… ?

Für mich habe ich die Erkenntnis gewonnen: es ist egal, was andere über meine Internetseite denken und ob sie von vielen Leuten gelesen wird. Wichtig ist, ich befasse mich gedanklich mit meinem Leben und mit den Inhalten, die mir wichtig sind. Das Schreiben hilft mir vieles los zu lassen und zu verstehen. Ich erhalte meine guten Erinnerungen und die schlechten bekommen einen neutraleren Status, der bittere Beigeschmack geht verloren. Zuerst hatte ich Angst, mir könnte es psychisch schlechter gehen, wenn ich mich so intensiv mit meiner Geschichte gedanklich auseinandersetze. Mir scheint jedoch, das Gegenteil ist der Fall.

Ich hoffe, ich halte es durch regelmäßig zu schreiben, was mir in den schlechten Phasen sicher schwer fallen bzw. gar nicht möglich sein wird. An manchen Tagen bin ich auch einfach nur zu müde (so wie heute) und es fällt mir schwer bei der Sache zu bleiben und was halbwegs Brauchbares zustande zu bekommen. Aber das gehört halt auch zu Erkrankung dazu, und ich werde damit leben.

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3 Kommentare zu „…übers Schreiben

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